Samstag, 2. Juni 2012

Kurzrezension: Die Tribute von Panem: Flammender Zorn

So, nun habe ich die Trilogie der Tribute von Panem gelesen und das innerhalb von 6 Wochen. Das ist schon mal ein gutes Zeichen dafür, dass die Story was taugt. Hätte die Geschichte mir nicht gefallen, hätte ich nach dem ersten Buch gar nicht weiter gelesen. Übrigens habe ich zuerst den Film im Kino gesehen, dann die Bücher gelesen. Und ich muss sagen: Der Film war toll (wenn auch teilweise schockierend). Und ich habe es nicht bereut nach dem Film die Bücher zu lesen. Normalerweise sind Verfilmungen ja immer schlechter bzw. enttäuschender als ein Buch. Das ist hier nicht der Fall, was wohl auch daran liegt, dass die Autorin, Suzanne Collins, auch das Drehbuch schrieb.

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Der abschließende Teil der Geschichte um Katniss und Peeta handelt davon, dass Peeta vom Kapitol gefangen genommen wurde und Katniss zusammen mit den Rebellen versucht ihn zu befreien und das Kapitol und damit die Regierung Panems zu stürzen. 
Vom ersten Teil der Trilogie war ich begeistert wie nur selten von einer Story. Es war durchweg spannend geschrieben und ich konnte mich nur schwer davon losreißen (trotz dass ich die Handlung durch den Film schon kannte). Auch der zweite Band war super, wenn auch die Handlung nicht ganz sooo spannend war wie im Buch davor. 


Mein Fazit
Böse Zungen behaupten ja, dass Suzanne Collins die Geschichte von sich bekämpfenden Menschen (bzw. Jugendlichen) nur geklaut hat. Es gibt wohl noch ein oder zwei Geschichten die den Tributen von Panem sehr ähnlich sind. Ich kenne keine von diesen anderen Erzählungen. Und es spielt auch keine Rolle. Es gibt Millionen von verschiedenen Büchern und Geschichten auf der Welt. Natürlich ähneln sich da einige. In der fantastischen Literatur ähneln sich sogar sehr viele Geschichten und keiner beschwert sich. Also gehe ich auf diesen Vorwurf erst gar nicht weiter ein.
Ein anderer Punkt ist, dass ich schon von vielen gehört habe die der Meinung sind, die Erzählweise der Autorin wäre einfach und plump. Damit sind Sätze gemeint wie z.B.: "Ich ging ins nach draussen. Ich schaute zum Himmel. Heute war ein warmer Tag..."
Ja, es stimmt. Die Erzählweise IST einfach. Aber man muss bedenken, dass die Geschichte aus der Sicht eines 17-jährigen Mädchens erzählt wird. Schaut man sich dazu noch den eigenwilligen und ziemlich wortkargen (teilweise auch manchmal mürrischen) Charakter der Protagonistin an, merkt man sofort dass diese Erzählweise absolut zu diesem Mädchen passt. Die Story wirkt dadurch viel glaubhafter auf mich. Außerdem ist die Buchreihe ja vor allem für Jugendliche ab 14 Jahren geschrieben worden. Meiner Meinung nach hat die Autorin alles richtig gemacht.
Eine sehr packende und spannende Trilogie. Teilweise aber auch schockierend wenn man die Tatsache bedenkt, dass sich Kinder gegenseitig abschlachten.
Der Trilogie vergebe ich insgesamt vier von fünf Sternchen. Dem letzten Band gebe ich auch vier Sternchen :-)


Ein gutes Buch, lesenswert!



Kommentare:

  1. Ich hab's genauso gemacht, zuerst den Film & dann die Bücher. Mir ging's genauso wie dir ;)

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    1. Ha das find ich toll :-)
      Wenn man es andersrum macht, ist man manchmal enttäuscht.

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