Montag, 13. August 2012

Verwesung (Thriller)

Im Juli erschien "Verwesung" von Simon Beckett hierzulande endlich als Taschenbuch. Die gebundene Ausgabe erschien bereits letztes Jahr bei Wunderlich. Übersetzt wurde es von Andree Hesse.


Hier mehr Infos


448 Seiten, 9,99 €
Taschenbuchausgabe


Der forensische Anthropologe Dr. David Hunter wird zu einem Fund gerufen. Eine Frauenleiche wurde im Dartmoor gefunden. Sie ist das Opfer des Serienmörders und Vergewaltigers Jerome Monk, der bereits in Haft sitzt. Mit der Hilfe von David Hunter versucht das Ermittlerteam auch die anderen Opfer des Mörders zu finden. Doch auch sein Einsatz bringt keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich des möglichen Fundorts der Gräber.
Acht Jahre später gelingt es Monk zu fliehen und bringt weitere Menschen um. Mit aller Macht versucht Hunter ihn zu stoppen. Aber dies erweist sich schwieriger als gedacht...
Mein erster Gedanke als ich das Buch beendet hatte war, dass "Verwesung" eigentlich kein typischer Simon Beckett Thriller ist. Zwar gibt es am Anfang wie immer eine fachspezifische Einleitung die Spannung aufkommen lässt, aber der  gewohnte Nervenkitzel blieb diesmal aus. Das macht die Story keineswegs schlecht, denn durch Becketts Schreibstil bleibt es durchweg interessant und spannend. Allerdings liest sich das Buch eher wie ein Kriminalroman anstatt eines Thrillers. Von Simon Beckett ist man halt anderes gewohnt.
Was die Story angeht war ich sehr zufrieden. Neben dem Kriminalfall, erfährt man nun unter andrem, wie die Frau und Tochter von David Hunter genau ums Leben kamen, und wie er nach diesem tragischen Schicksalsschlag den Weg zurück ins Leben fand. Das heißt, dass die Geschichte zu Beginn des Buches vor acht Jahren spielt, und anschließend acht Jahre in die Gegenwart springt. 
Auch seine Fälle aus den anderen Büchern werden immer mal wieder kurz erwähnt. Es ist also kein "Muss" die Vorgänger zu kennen, aber durchaus empfehlenswert.
Die Tatsache, dass diesmal keine Leichenberge auftauchten, fand ich eigentlich mal ganz angenehm. Die Story kam meines Erachtens auch ganz gut ohne dies aus. Es war zwar kein Nervenkitzel, aber ein spannender Krimi den ich guten Gewissens empfehlen kann. Lediglich die, die eine Geschichte wie "Leichenblässe" erwarten, könnten hier enttäuscht werden. Ich vergebe vier von fünf Sternchen.

Ein gutes Buch, lesenswert!



Kommentare:

  1. Das muss ich mir auch noch holen! Ich hab die ersten beiden Teile gelesen und fand die super :) Und deine Rezension hört sich auch ganz gut an ^^

    Liebe Grüße,
    Eleonora

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  2. Das freut mich, dass dir meine Rezension gefallen hat. Das Buch ist wirklich gut, nur nicht ganz so nervenaufreibend wie die Anderen :-)

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  3. Das liegt bei mir auf dem SuB und ich war nach vielen negativen Rezensionen schon etwas abgeschreckt, aber jetzt habe ich wieder Hoffnung :D

    Ich habe deinen Blog übrigens bei Blog-Zug entdeckt, wenn du Lust hast kannst du ja auch einmal bei mir vorbeischauen ;))
    http://sabrina-buecherkiste.blogspot.de/

    Liebe Grüße
    Sabrina

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    1. Ja, lies es auf jeden Fall mal, nur bedenken, dass es eher auf die Krimi-Schiene gehört.

      Bin immer auf der Suche nach guten Bücherblogs. Deshalb bin ich bei dir Mitglied geworden :-)

      Liebe Grüße

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